Kategorie-Archiv: Texte

Freiheit für die Kunst!

Charlie HebdoIn den vergangenen Tagen ist bereits vieles über den Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo geschrieben worden. Daher halten wir es an dieser Stelle nicht für erforderlich, auf die Ereignisse vom 7. Januar näher einzugehen. Die internationale Presse hat ausgiebig dafür gesorgt, diese in den Mittelpunkt der Medienaufmerksamkeit zu rücken. Unser Mitgefühl gilt in erster Linie den Opfern dieses hinterhältigen Attentats sowie ihren Angehörigen und Hinterbliebenen. Zudem betrachten wir diesen religiösen Vergeltungsakt als einen Angriff auf die freie Meinungsäußerung und auf progressive Kunst und Satire, die darauf ausgerichtet ist, dogmatische Wertevorstellungen, festgefahrene Gesellschaftszustände sowie unterdrückerische Systeme in ihrer Doppelmoral mit einem schelmischen Grinsen zu entlarven und dadurch der Öffentlichkeit vor Augen zu führen. Weiterlesen

Alex lebt in unseren Herzen und in unseren Kämpfen weiter!

AlexWir verfassen diese Mitteilung in tiefster Bestürzung und großer Trauer. Wir haben unsere Freundin, Schwester und Mitstreiterin Alex am 2. Juni verloren. Nach Monaten unermüdlicher Versuche, den Ansprüchen dieser Gesellschaft gerecht zu werden, hat sie sich dazu entschieden, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Wir trauern um Alex und wünschen ihrer Familie, ihren Angehörigen, Bekannten, Freundinnen und Freunden, sowie ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern unser herzlichstes Beileid. Weiterlesen

Von gezeichneten Erzählungen und erzählten Realitäten

Über den Molotow-Comic und einige Dinge, die dazu zu sagen wären

In dieser Ausgabe ist nun also deMolot_Mautr letzte Teil der ersten Episode von Molotow erschienen und wir dachten uns, dass wäre ein guter Zeitpunkt, um nicht unbedingt uns, sondern vielmehr das Projekt Molotow mit ein paar Worten vorzustellen. Wie und aus welchen Beweggründen heraus ist Molotow entstanden, wie arbeiten wir daran und was das alles eigentlich soll, dies werden wir versuchen in diesem kurzen Beitrag anzuschneiden. Zunächst wollen wir aber kurz noch auf die Zwangspause, die vielleicht dem ein oder anderen Menschen aufgefallen sein mag, zwischen der Veröffentlichung der ersten zwei Seiten im GI Nr. 376 und dem zweiten Teil der ersten Episode eingehen. Diese Pause ergab sich aus dem Umstand, dass auch wir nicht vom Repressionsschlag am 22. Mai diesen Jahres verschont geblieben sind. Insbesondere die digitalen Daten und Computer, die wir für die Erstellung von mitunter Molotow benötigen, kamen uns bei den Durchsuchungen abhanden. Zudem mussten wir uns im Laufe des Sommers um die Soliarbeit kümmern, was uns maßgeblich daran hinderte, mit der nötigen Konzentration und Zeit an diesem Projekt weiterzuarbeiten. Seit einigen Wochen nehmen wir uns wieder die erforderlichen Kapazitäten und hoffen, die nächste Zeit ohne Unterbrechungen an Molotow weiterarbeiten zu können. Weiterlesen